Heinrich Schmidt-Römer (* 28.Dezember 1946) absolvierte nach seiner Schulzeit eine Lehre als Technischer Zeichner, zuerst in einem Maschinenbauunternehmen und danach in einer Fabrik für Landmaschinen und landwirtschaftliche Fahrzeuge. Nach der Lehre arbeitete er einige Jahre als Konstrukteur.

Von 1964 bis 1966 Erwerb der Fachhochschulreife. Von 1967 bis 1968 praktische Tätigkeit in unterschiedlichen Industriebetrieben und Ableistung diverser Industriepraktika. Bis 1974 Studium an der Technischen Fachhochschule in Osnabrück und der Technischen Universität Berlin.

Bis 2003 war Dr. Schmidt-Römer in verschiedenen Forschungseinrichtungen und Industriebetrieben tätig. Die letzten 20 Jahre in leitender Stellung in einem Großunternehmen der Automobilindustrie in Berlin und München.


Arbeit und Studium

 

Absolvierung eines Maschinenbaustudiums an der Technischen Fachhochschule in Osnabrück. Anschließend Aufbaustudium der Fertigungs- und Konstruktionstechnik an der Technischen Universität in Berlin. Abschluss 1974 als Dipl.-Ing.

1975 Tätigkeit als Projektleiter in einem Unternehmen des Prüfmaschinenbaus.

Bis 1978 wissenschaftliche Tätigkeit am Institut für Maschinenkonstruktion und Konstruktionstechnik der TU Berlin.

1978 bis 1981 wissenschaftliche Tätigkeit und Projektleitung am AWF-Institut für Betriebsforschung.

1980 Promotion am Institut für Maschinenkonstruktion und Konstruktionstechnik bei o. Prof. Dr.-Ing. W. Beitz auf dem Gebiet heuristischer Entscheidungsmethoden.

Von 1981 bis 2003 in leitender Stellung in einem Unternehmen der Automobilindustrie tätig.

Bis 2002 diverse Lehraufträge an der Technischen Fachhochschule Berlin.


Technikgeschichte

 

Seit 1990 intensive Studien auf dem Gebiet der Geschichte der Technik, insbesondere der Geschichte des Automobils. Seit 2002 Konzentration auf die frühe Geschichte der Fahrzeuge für den Landverkehr. Schwerpunkt: Selbstfahrwesen mit dampfgetriebenen Straßenfahrzeuge im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Weitere Spezialisierung auf Hersteller ausschließlich im deutschsprachigen Raum, die sich mit dem Bau von Straßenfahrzeugen mit Dampfantrieb beschäftigt haben. Dieser Bereich der eigenen Technikgeschichte wurde bisher wenig erforscht. Ab 1999 erste Veröffentlichungen zu technikgeschichtlichen Themen.

 


Mitgliedschaften

  • VDI, AWF u.a.m.
  • Freundeskreis Straßendampf    (www.strassendampf.de)
  • Dampffreunde Berlin Brandenburg (www.dampffreunde-berlin-brandenburg.de)
  • FDTM, Freunde und Förderer des Deutschen Technikmuseums Berlin e. V. (www.sdtb.de und www.fdtmb.de)
  • Mitglied im „Arbeitskreis Dampf“ der FDTM  (www.fdtmb.de)
  • Weitere Netzwerke: Mitglied im Dampfforum (www.dampfforum.de)

 

Ausstellungen: Veranstaltungen und Events zur Fahrzeuggeschichte

Seit dem Jahr 2002 habe ich mit meinen Publikationen und Modellen an über 50 Ausstellungen teilgenommen. Beispielsweise im August 2012 auf dem Dresdener Stadtfest/Dampfschifffest mit einigen Modellen im Verkehrsmuseum Dresden. Bei dieser Veranstaltung habe ich ferner vier Vorträgen über die Geschichte der Dampfselbstfahrer gehalten.

Aktuell im Jahr 2017 war ich auf folgenden Ausstellungen vertreten:

– Dampfmaschinen-Treffen am 26.2.2017 in Niesky,

– Feier „25 Jahre Hochschule Zwickau“/Ausstellung div. Fahrzeugmodelle am 10.6.2017 in Zwickau,

– 12. Internationales Dampftreffen am 5. und 6. 8. 2017 in Alt Schwerin,

– „Dampfparty 2017“ im Deutschen Technikmuseum am 10.9.2017 in Berlin.


Presse

Die technikgeschichtlichen Themen des frühen Landverkehrs mit dampfgetriebenen Selbstfahrern sprechen nur einen kleinen Kreis von Historikern, Museumswissenschaftlern und Spezialisten an. Die Aufmerksamkeit in den Medien ist daher begrenzt. Einige Berichte über meine Projekte und Aktivitäten habe ich gesammelt.

Märkische Allgemeine: Dr. Schmidt-Römer braucht keine Baupläne
Chemnitzer Morgenpost: Preusse baut 1. Chemnitzer Bus nach

Der Dampfbus von Michaelis im TV